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West Papuas Aufnahmeantrag in die Melanesian Spearhead Group

Diskussionen zur Aufnahme West Papuas in der Melanesian Spearhead Group (MSG) gehen weiter. Das melanesische Länderforum hatte in dieser Woche in Neu Kaledonien getagt und den Antrag für die Aufnahme West Papuas entgegengenommen, ihm aber bisher nicht zugestimmt. Die MSG, bestehend aus Papua Neuguinea, Fiji, den Solomon Inseln, Vanuatu und Neu Kaledonien diskutieren seit längerem den Antrag der Nationalen Coalition für die Befreiung West Papuas (WPNCL).

Die WPCNL wird in Vanuatu durch ein Sekretariat unter der Leitung von John Otto Ondowame und Rex Rumakiek repräsentiert. Indonesien hat Beobachterstatus in der MSG. Die MSG hat es sich zum Ziel gesetzt, melanesische Volksgruppen bei ihren Unabhängigkeitsbemühungen zu unterstützen.

In der Abschlusserklärung der MSG haben sich die melanesischen Länder für mehr Austausch mit Indonesien über West Papua ausgesprochen. Neben dem langjährigen Bemühen der WPCNL hat sich nun auch Jakob Rumbiak als Außenminister der Bundesrepublik West Papua bemüht, die Repräsentanz West Papuas in der MSG zu übernehmen. Die Bundesrepublik West Papua wurde beim 3. Papuavolkskongress 2011 ausgerufen, ihre Führer daraufhin verhaftet und zu mehrjährigen Gefängnisstrafen durch indonesische Gerichte verurteilt.

Sprecher der West Papua Befreiungsarmee (TPN-OPM) werfen Jakob Rumbiak vor, unter Einfluss indonesischer Behörden zu stehen und lehnen seine Glaubwürdigkeit als Vertreter für Unabhängigkeit ab.

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